10 OKTOBER 2015 SAMANA FESTIVAL WAGGONHALLE

Advertisements

EICH – KULT – 06. Juni in Dorsheim

Nachdem wir bei Giessen eine Stau noch erfolgreich umschiffen konnten, Stau und zäh fließender Verkehr von Friedberg bis Dorsheim, so fing der Abend für uns an. Wer aber freitags noch arbeiten muss, kommt halt auch nicht früher los. Trotzdem waren wir noch rechtzeitig vor Ort, und als dann auch unser drittes Auto da war, der Soundcheck gut verlief, konnten wir fast noch pünktlich um 21:30 loslegen.

Leider waren dem Veranstalter kurzfristig zwei Band ausgefallen. Einzelheiten sind mir nicht bekannt, aber ich hoffe, dass niemandem etwas Schlimmes passiert ist und es unseren Kollegen gut geht. Ohnehin sind  unsere Konzerte vor diesem Auftritt so verlaufen, dass wir viel länger spielen durften, als ursprünglich vorgesehen war. So konnte ich Kajos Frage danach, wie lange wir spielen könnten sinngemäß beantworten mit: „Bis jemand den Strom abdreht.“ – Haben wir dann auch gemacht! Aber bitte nicht falsch verstehen. Niemand hat verlangt, dass wir um Halb Eins aufhören sollten, ganz im Gegenteil, aber es war dann auch mal gut. Wir mussten ja noch nach Hause.

FAZIT:

Kajo, es war geil bei euch! Gute Organisation, gute Technik, eine kleines Festival, aber großartig.

EICH IST KULT – Gerne wieder mal!

Thisi

NOBODY CAN STOP REGGAE – 1. Mai in Lemgo

Diese Odyssee nach Lemgo und zurück sowie der dortige Auftritt werden uns ganz bestimmt noch sehr lange als legendär in Erinnerung bleiben.

Für mich begann des Unternehmen „La Vida 2.2“ bereits am Vorabend des gestrigen 1. Mais. Nach einer Probe mit meiner alten Band „Vicious Heart“ begann ich, im Museum das nötige Equipment für den folgenden Tag abzubauen und zu verpacken, unter anderem meinen Phonic-Mixer, mit dem wir eben gerade noch geprobt hatten. Um Mitternacht gerade fertig, schnell noch was gegessen. Oggie ruft an um kurz vor Eins. Oh NEIN! Was jetzt, Aballah hatte nicht an den Feiertag gedacht, und dass ja keine Busse fuhren runter in die Stadt. Naja, klärst du morgen! Etwas schlafen noch bis Halb 6.

Dann der erst Blick aus dem Fenster um kurz vor 6 und ich wußte sofort, heute ist mein Glückstag. Auto noch da, Hänger schon dran, die Fahrertür noch sperrangelweit offen seit Mitternacht und es hatte nicht geregnet! Auf der Fahrt nach Lemgo, Sven hatte die Simkarte meines Handys schnell ins Autotelefon montiert – ging nicht! Alles wieder rückwärts. Naj, kann ja nicht immer alles klappen

Ein Weile später Umleitung irgendwie auf dem Land. Den Schilder sind wir gefolgt, das Navi wies uns den gleichen Weg, und der führte uns wieder in die Umleitung, dann hinaus in den Wald und da ging es nicht weiter. Mit dem Anhänger rückwärts zu fahren und zu drehen hat dann schon eine Weile gedauert, aber irgendwann waren wir wieder auf Kurs.

Als wir dann im La Vida 2 gut angekommen waren, begannen wir natürlich zügig mit dem Aufbau. Bei dem Versuch die ersten Audiokanäle zu checken, begann gleich der erste Monitor Geräusche zu machen, die gar nicht schön waren! Auf der Summe kam auch nichts an. Pult im Arsch? Es schien so. Dustin machte sich also umgehend auf den Weg, um uns das Pult unserer befreundeten Band „Bartosz“ zu bringen. Allerdings hatten wir noch ein kleines Pult dabei und einen Rackmischer, mit denen wir es in der Zwischenzeit hinbekommen haben.. Also: Alle Kabel raus! Beschriften und neu anschließen! Und die Zeit schritt fort. Die ersten Gäste warteten bereits: Wann fangt ihr denn an?

Gott sei Dank hatten wir drei Bühnenmonitore dabei. Einer hat es nicht getan, so hatten wir noch zwei – wenigstens.

Alles klar, dachten wir, geht jetzt. Dustin war mittlerweile zurück. Nur noch schnell den Gitarrenamp anschließen, doch Oggie hatte es ziemlich lange versucht. Buchse ausgebrochen – Amp nicht zu verwenden. Jetzt war es wirklich Zeit zu beginnen! Also schnell den Amp durch Dustins Amp ersetzt. und die ersten Töne vom Soundcheck gespielt.

Da kam auch schon die Ansage vom Personal: Draußen steht die Polizei und fragt, wenn der Wagen mit dem Anhänger im absoluten Halteverbot gehört. Scheiße! Das Auto! Da habe ich absolut nicht mehr dran gedacht, und hätte es glatt den ganzen Tag da stehen lassen. Dustin und ich also raus, mittlerweile schon gut verschwitzt und abgekämpft, bemüht um den unschuldigsten Dackelblick, den wir drauf hatten. Allerdings hatten wir das erste mal Glück an diesem Tag, da wir zwei netten, verständnisvollen Polizeibeamten gegenüberstanden, die dann auch – nachdem wir die Situation erklärt hatten – auf die Verhängung eines Busgeldes verzichteten, wohl mit der Auflage, dass das Auto unverzüglich zu entfernen sei. Uff!

Sven hatte sich zwischenzeitlich zu uns gesellt. Kurz überlegt und dann in bester Blues Brothers Manier zu Sven gesagt: Wir können die Leute nicht länger warten lassen. Geh rein, fangt an, wir kommen gleich. So gesagt, so geschehen, und das trotz minimalem, fast nichtigen Soundchecks.

Wie lange haben wir gespielt? Ich sage mal so zweieinhalb Stunden – am Stück. Nun dachte ich, wir wären fertig und könnten uns noch mal ein bisschen entspannen, während die ebenfalls für diesen Tag engagierte Sambatänzerin ihren Tanz darbot. Dachte ich, aber sie ließen uns nicht aus. Vorher war schon alls die Rede davon: Wenn ihr das zweite mal spielt… Dustin hatte sich auch zwischenzeitlich noch einen Gitarrenamp besorgt. Eigentlich sollte er ja mitspielen. Mir war klar, dass das den Umständen geschuldet war, dass er das in unserem Konzert nicht tat, aber das war auch nur mir klar.

Also, mit dem Manager oder Dolmetscher der Tänzerin zusammen gesetzt, Konzept für die zweite Runde stand und los ging’s. Das zweite Konzert am selben Nachmittag und selben Ort. Zwei Reggeasongs – Sambatanz – acht Reggaesongs, zwei Stunden rum. Jetzt dachte ich schon wieder wir wären fertig und lag schon wieder falsch. „Spielt noch einen!“ kamen die Forderungen. „Nein nein nein“ kam’s von Oggie. „Bitte!“ „Na gut, einen.“ Zwei“ „Na gut, zwei“ „Drei“ „Na gut drei“ „Drei – Vier“ Eine Feilscherei wie auf dem Jahrmarkt in Jerusalem war das. Jetzt kam Hamdis Auftritt: „Was haben wir vereinbart, …€?“ „Ja, genau“ „Ich lag noch …€ drauf, und ihr spielt noch die drei Song, OK?“ „OK!“ Weiter ging’s, lauter wurde es, voller wurde das  „La Vida 2“, fröhlicher wurden die Gäste. (Also für jeden der es nicht weiß: Drei Reggaesongs live sind vielleicht eine halbe Stunde.)

LEMGO MACHT EIN FASS AUF! Stimmt. In bester Manier haben wir in Lemgo ein Fass auf gemacht! Das Lokal ist fast geplatzt, vor allem, aber nicht allein vor Leuten, auch vor Stimmung und guten Riddims. Lassen wir uns T-Shirts machen mit: „I did it at LA VIDA 2“

Kommen wir zu dem schwierigsten Teil des Abends: Das Equipment durch die Menge in dem mittlerweile proppenvollen Lokal zu den Autos zu verbringen, die mittlerweile – natürlich – wieder im absoluten Halteverbot standen. Be- und Entladen halt. Sollten wir einigen Gästen dabei all zu sehr weh getan haben, dann tut es mir Leid. Eins kann man wohl sagen: Das Verladen in Autos und Hänger war am Ende genauso verkehrt herum, wie schon so vieles an diesem Tag. Wir waren fertig und hatten noch etwas Platz in den Autos. Vorher waren sie so voll gewesen, wie das La Vida an dem Abend.

Heim ging’s – mittlerweile halb Zehn und wir wußten, wir fahren noch fünf Stunden, mindestens, und wir wären froh gewesen, nach fünf Stunden schon in Marburg gewesen zu sein, aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. Das erste Foto, hat die Obrigkeit von uns gemacht recht bald nachdem wir Lemgo verlassen hatten. Danke! Ich find das echt gefährlich. Erschrecken die dich mitten in der Nacht mit so einen Blitzlicht. Denk ich an nichts böses und zockel da gemütlich mit dem Hänger hinten dran die Strasse lang, da werde ich so erschreckt. Was, wenn ich gegen einen Baum gefahren wäre?

Mein Navi ist bestimmt nicht das neuste. Jedenfalls stand ich beim Abbiegen am AK Bielefeld auf einmal OFF ROAD und war doch noch auf der Autobahn. Hm. Als ich dann wirklich OFF ROAD stand wusste das blöde Ding wieder wo ich war, und lotst mich weiter. Weiter, dachte ich, aber es ging noch mal auf das Kreuz, noch mal OFF ROAD und nun aber durch Bielefelds Innenstadt und… wieder auf das Kreuz. So jetzt, Scheiß egal hier mit deinem dusseligen OFF ROAD. Wir fahren jetzt Richtung Paderborn erst mal. Hat auch geklappt dann. Nur war ich frustriert, dekadenter Benz mit 163 PS und Kompresser und ein 40-Tonner nach dem anderen überholt dich.

Jeder kennt die B 3 von Kassel runter nach Marburg. Zweites Bild! Die Bilder werden selbstverständlich nachgeliefert, sobald sie fertig sind.

Ich dachte noch, dass mich ja eigentlich der eigene Anhänger überholen müsste, aber das tat er nicht. Und es ging auch sonst nichts mehr kaputt. Wir sind also doch recht gut davon gekommen!

Thisi

„LEMGO MACHT EIN FASS AUF“ und TAKWE MISOZI ist dabei. Wie schon im Januar reggean wir das „La Vida 2“ Auch dank des guten Publikums haben wir den letzten Gig noch gut in Erinnerung. Wir freuen uns. Thisi

15. März, Mano-Festival, Szenario Marburg

Es war proppenvoll, es war eng, es war heiß! Luft zum Schneiden, aber der Riddim ging durch von der Bühne bis zur Theke, gleich. Nicht zuletzt dank Go. Danke auch an das Szenario, an MaNo, an Lisa für ihr Cellospiel, an unseren Ex-Bassisten Malte für den Bass. Danke an euch alle, die ihr gekommen seid, ihr habt uns inspiriert.

Sven, unser Bassmann und übrigens seinerzeit auch Gründungsmitglied von „No Tears“ war aus beruflichen Gründen leider verhindert – Musikmesse. Aber der Termin stand schon fest, als es uns gelang ihn zu verpflichten. So waren wir froh, dass Malte für den Abend gleich zugesagt hatte, und er hat es genossen! Wir auch!

Vida daheim

Das Konzert in Lemgo ist vorbei. Danke an Dustin, an Ahmet und die Belegschaft vom „La Vida 2.0“ und an das Lemgoer Publikum. Ihr habt uns gezeigt, wie ihr feiern könnt! Uns hat es gefallen bei euch, bis zum Nächsten.
Thisi

Die Oberhessische Presse schreibt heute, 15.10.2013 über unseren Auftritt beim Kur-Akustikfestival am 12.10.:

“ „Nobody Can Stop Reggae“, dieser Titel von Lucky Dube könnte auch das Motto der im Programm folgenden Reggae-Band „Takwe Misozi“ (keine Tränen) sein, die mit eigenen Stücken und Coversongs begeisterte.“…

WOHNUNG GESUCHT – Wer kann uns helfen?
Wir suchen für unseren Freund und Perkussionisten Abdallah eine neue Bleibe: Ein Zimmer, eine kleine Wohnung, WG-Zimmer oder ähnliches. Bitte setzt euch mit uns in Verbindung, wenn jemand etwas weiß.

von takwemisozi Veröffentlicht in News